Pressemappe

 

Jeder hat seinen eigenen Riecher.
Seinen eigenen Geschmack.
Seine Vorlieben. Filter. Antennen.


Jeder macht sein Ding. Auf seine Weise.
Zumindest sollte es so sein.
Die individuellen Vorlieben sollten unseren individuellen Ausdruck prägen.
Und so sollte sich auch jeder Musiker letztlich seiner eigenen Vorstellung, seinem
"inneren
Klang" gemäß äußern.
Was hierbei dann einigen Hörern gefällt, stößt anderen sicher sauer auf - und das ist nur gut so.
"I play my own drum,
some think it's noise - some think it's pretty", fällt mir dazu ein.
Und:
"Wo alle einstimmig singen, ist der Text ohne Bedeutung." (Stanislaw Jerzy Lec)


Die Musik hat mich an ganz verschiedene Plätze geführt. Der Kaisersaal in Würzburg war dabei,
die Bamberger
Konzerthalle, das Stadttheater in Fürth, das Opernhaus in Hannover, das
Kurtheater Bad Kissingen, viele
Stadt- und Kongresshallen zwischen Hamburg und München,
Kirchen genauso
wie Clubs in Ost und West, Hotels - darunter auch das Berliner "Adlon" und
das Gästehaus der
Bundesregierung auf dem Petersberg in Königswinther.

Was hier nun Kritker zu meinem Spiel gesagt haben, ist eben ... unterschiedlich:

So meinte ein Kritiker der "Neuen Westfälischen Zeitung"
etwa, der
Bürgel sei "weniger ein Filigranmusiker, als ein
sehr sicherer, dabei ungeheuer
impulsiver, anfeuernder
Pianist".
                    
 

Das "Coburger Tageblatt" fand, was
es hörte "temperamentvoll, rhythmisch
und spieltechnisch äußerst versiert und
stilsicher."

"Die "Neue Württemberger Zeitung" sagte anlässlich
der Auftaktveranstaltung
der Adelberger Freilichtspiele
2001:
"Als sicherer Begleiter erwies sich Andreas Bürgel
am Flügel.
Mit impulsivem Spiel und mitunter rockigen
und beat-artigen Soul-Phrasen
trug er mit bei zu einem
furiosen Auftakt
der Freilichtspiele."
 
 

Der "Pfälzische Merkur / Homburger
Nachrichten" meinte, die "brillanten Soli
von Andreas Bürgel am Flügel sind dabei
ein
Kunsterlebnis.

"In der "Saarbrücker Zeitung" stand zu lesen,
Bürgel improvisiere "am Flügel wie die tanzenden
Finger eines Will Glahé".

 
  Während der Rezensent der "Bergedorfer
Zeitung" mutig meinte, "wohl  einen der
besten Begleiter der Republik" gehört zu
haben, fand der Kritiker des "Münchner Merkur"
manches eher "mittelmäßig" (wiewohl zu einer
anderen Gelegenheit dieselbe Zeitung mir ein
"bemerkenswertes Können" attestierte).


In der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
/ Leine Zeitung" stand im "Mozartjahr" 2006 zu lesen:

"Mozart als Jazzversion? ...Die hannoverschen Komponisten und Musiker, Pianist Andreas Bürgel
und Saxophonist Andreas Burckhardt, setzten über zwei Stunden lang Mozart in Szene. ...
Reine Notenarbeit war passe. Improvisation stand an diesem Abend auf dem Programm. ...
Was Bürgel und Burckhardt durch perfekt abgestimmte Teamarbeitund musikalisches Talent
hervorzauberten, war beeindruckend. ...

Es war eine mutige und moderne Mozart-Interpretation und ein Auftritt der Extraklasse".


Der "Altmühl-Bote" schreibt über das Konzert
"Diamonds 2009" von Gail Gilmore in Gunzenhausen:
"Von Andreas Bürgel aus Hannover aufmerksam am Flügel begleitet, lässt Gilmore ihre Zuhörer
eintauchen in die musikalischen Welten von Gospel, Klassik, Pop und Jazz. ...
Der mit etlichen Vorschusslorbeeren auf breiter Medienfront angekündigte «Opernweltstar» Gail
Gilmore wird der hohen Erwartungshaltung aber auch in allen anderen Bereichen des Programms
gerecht....
Zwischendurch lässt Pianist Bürgel auf dem Flügel seiner spontanen Inspiration und Kreativität
freien Lauf. Sein mitreißendes Instrumentalsolo «All Jazz» fordert den Applaus des Publikums
geradezu heraus. Nach dem grandiosen Finale unter Einbeziehung kollektiven Chorgesangs
sind «Standing Ovations» die einzig logische Konsequenz."


Die Seelzer "Umschau" spricht von der
Aufführung der Adaption der Bach'schen "Toccata und Fuge in d" -
einer Auftrags
komposition des 10. "Internationalen Musikfestival Seelze" 2009 - von "Jazz der Extraklasse",
und meint damit konkret
die Kooperation von Karsten Gohde (Sax), Lars Hansen (bass), Gerd Wennemuth
(drums) und Andreas Bürgel (piano):
"Das Andreas Bürgel-Quartett interpretierte Bach auf seine Art und zeigte wie vielseitig und modern
die Toccata ist", schließt das
Blatt.

Die "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung /
Leine Zeitung" notiert dazu:
"Innovativ
gab sich das Andreas-Bürgel-Quartett. Improvisatorischund mitreißend verarbeiteten die
Jazzer die Melodie
der Toccata."


Wenn man die Heimat verlässt, so heißt
es, verliere man immer etwas.
Mir erging es meist entgegengesetzt -ich fühlte mich bereichert. Umso interessanter die Erfahrung,
dass bei
einer Reise im Dezember 2010 ins Fränkische mir tatsächlich mal etwas sehr Persönliches
abhanden kam.
Und zwar ein "r".

Mitten aus meinem Namen.
Der nun kompakter zwar, aber dennoch ein wenig fremd aussah.
Sowohl die "Saale-Zeitung" als auch die "Mainpost" hörten einen "Andreas Bügel" am Flügel - vielleicht
wegen des Reims.

Ich habe nachfolgend das verlorene "r" stillschwiegend komplettiert:
Zum ausverkauften Konzert mit Gail Gilmore im großen Saal der Bayerischen Musikakademie Hammelburg
am 12. Dezember 2010 schrieb
die "Saale-Zeitung":
"Der große Saal war brechend voll. Die hohen Erwartungen der Zuhörer nach einem außergewöhnlichen
musikalischen Ereignis
wurden offensichtlich noch übertroffen.
Der aus Hannover stammende Andreas Bürgel begleitete die Sängerin einfühlsam perfekt auf dem Piano.
Die musikalische Chemie stimmte
zwischen den Beiden. Begeisterung machte sich im Publikum breit.
Besonders als die Spirituals
und Gospels im zweiten Teil des Konzerts immer mehr Besitz über die
Zuhörer nahmen. ...

Große Beachtung genoss auch der Pianist Bürgel.
Der durfte sogar mit einem Solostück brillieren.

"
Die "Mainpost" spricht über das selbe Konzert und vernahm "bestes Einvernehmen" zwischen dem
Weltstar und ihrem "Begleiter Andreas
Bürgel", nach dessem Solo sie "begeisterten Applaus" notiert.


Aus der "Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung / Leine Zeitung" stammt ein Bericht über das Konzert der
FAT BOOGIE HORNS
auf dem 10. "Internationalen Musikfestival Seelze" 2009.
"Ein Zungenschnalzer", ist zu lesen. "Was die Fat Boogie Horns am Sonntagabend im Forum des
Schulzentrums boten, war ein Hörgenuss
sondergleichen. Szenenapplaus und Zugaberufe des
verwöhnten Musikfestival-Publikums
waren der verdiente Lohn für die funkige Big Band.
Tanzbar, kreativ und präzise präsentierte sich das Ensemble um Altsaxofonist Heinz Alberding
und den Seelzer Keyboarder
Andreas Bürgel, der alle Stücke arrangiert hatte.
Schon die erste Hälfte bot knackige Grooves und mitreißende Soli.
Bürgels Arrangements, sonst berühmt-berüchtigt für ausufernde Solopassagen, umschifften elegant die
Klippen egozentrischer Frickelei."


Die "Südwest Presse" schreibt im Juli 2011 über

ein Konzert Gail Gilmores mit dem Ulmer Universi-
tätschor in Ulm:
"Gail Gilmore (beherrschte) die Szene, faszinierte
mit Pianissimo und expressiven Forte-Höhen
in Orffs Todesarie der 'Antigone'. Nachdem der
Chor mit Ohrwürmern aus 'My Fair Lady' zur
leichten Muse übergeleitet hatte, drückte die
Vollblutmusikerin mit ihrem erstklassigen
Jazzpianisten Andreas Bürgel Gershwins
'Summertime', Gospels und Spirituals
ihren Stempel auf. Die Mischung aus jazzigem
Feeling und aufstampfendem Groove ließ keinen
kalt!
Nach Blumen und Ovationen die Zugabe".

 
 

Zum gleichen Konzert im Juli 2011 in Ulm
äußert sich die "Augsburger Allgemeine":
"Mit ihrem markanten Mezzo, der das große
Spektrum auf wundersam kehlige Weise
auslotet, kredenzte Gilmore vor ihrem
publikumsträchtigen Gospel- und
Spiritual-Ausklang eine kammermusikalische
Sternstunde der Opernwelt ...
Es folgte ein unglaublich tiefschürfendes
'Summertime' aus Gershwins 'Porgy and
Bess', wo die Opern-Gospel-Diva dann
doch noch tänzerisch ihren
fabelhaften Jazzpianisten
Andreas Bürgel umrundete..."


Was aber sagt das alles aber schon?

Kritiker wollen Wegweiser sein. Aber Wegweiser stehen - wie Stanislaw Lec mal wieder treffend bemerkt -
auf der Stelle.
Auch wenn sie an Ereignisse erinnern: die "fahle Erinnerung hat keine Kraft gegen die
Lebendigkeit und Freiheit
der Gegenwart", wie sich GWF Hegel zu äußern pflegte.
Also: besser sich selbst ein Bild machen, wenn's denn interessiert.