Jeder hat seinen eigenen Riecher.
Seinen eigenen Geschmack.
Seine Vorlieben. Filter. Antennen.
| Jeder macht sein Ding. Auf seine Weise. Zumindest sollte es so sein. Die individuellen Vorlieben sollten unseren individuellen Ausdruck prägen. Und so sollte sich auch jeder Musiker letztlich seiner eigenen Vorstellung, seinem "inneren Klang" gemäß äußern. Was hierbei dann einigen Hörern gefällt, stößt anderen sicher sauer auf - und das ist nur gut so. |
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"I play my own drum, some think it's noise - some think it's pretty."
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| Die Musik hat mich an ganz verschiedene Plätze geführt. Der Kaisersaal in Würzburg war dabei, die Bamberger Konzerthalle, das Stadttheater in Fürth, das Opernhaus in Hannover, das Kurtheater Bad Kissingen, viele Stadt- und Kongresshallen zwischen Hamburg und München, Kirchen genauso wie Clubs in Ost und West, Hotels - darunter auch das Berliner "Adlon" und das Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg in Königswinther. Was hier nun Kritker zu meinem Spiel gesagt haben, ist eben ... unterschiedlich: |
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So meinte ein Kritiker der "Neuen das "Coburger Tageblatt" fand, was "Die "Neue Württemberger Zeitung" |
Der "Pfälzische Merkur / Homburger "In der "Saarbrücker Zeitung" stand zu lesen, Während der Rezensent der "Bergedorfer |
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In der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung Der "Altmühl-Bote" schreibt über das Konzert |
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| Die Seelzer "Umschau" spricht von der Aufführung der Adaption der Bach'schen "Toccata und Fuge in d" - einer Auftrags- komposition des 10. "Internationalen Musikfestival Seelze" 2009 - von "Jazz der Extraklasse", und meint damit konkret die Kooperation von Karsten Gohde (Sax), Lars Hansen (bass), Gerd Wennemuth (drums) und Andreas Bürgel (piano): "Das Andreas Bürgel-Quartett interpretierte Bach auf seine Art und zeigte wie vielseitig und modern die Toccata ist", schließt das Blatt. Die "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung / Leine Zeitung" notiert dazu: "Innovativ gab sich das Andreas-Bürgel-Quartett. Improvisatorischund mitreißend verarbeiteten die Jazzer die Melodie der Toccata." |
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| Ebenfalls aus der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung / Leine Zeitung" stammt ein Bericht über das Konzert der FAT BOOGIE HORNS auf dem 10. "Internationalen Musikfestival Seelze" 2009. "Ein Zungenschnalzer", ist zu lesen. "Was die Fat Boogie Horns am Sonntagabend im Forum des Schulzentrums boten, war ein Hörgenuss sondergleichen. Szenenapplaus und Zugaberufe des verwöhnten Musikfestival-Publikums waren der verdiente Lohn für die funkige Big Band. Tanzbar, kreativ und präzise präsentierte sich das Ensemble um Altsaxofonist Heinz Alberding und den Seelzer Keyboarder Andreas Bürgel, der alle Stücke arrangiert hatte. Schon die erste Hälfte bot knackige Grooves und mitreißende Soli. Bürgels Arrangements, sonst berühmt-berüchtigt für ausufernde Solopassagen, umschifften elegant die Klippen egozentrischer Frickelei." |
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| Was aber sagt das alles aber schon? Kritiker wollen Wegweiser sein. Aber Wegweiser stehen - wie Stanislaw Lec bemerkt -auf der Stelle. Auch wenn sie an Ereignisse erinnern: die "fahle Erinnerung hat keine Kraft gegen die Lebendigkeit und Freiheit der Gegenwart" (GWF Hegel). Also: besser sich selbst ein Bild machen, wenn's denn interessiert. |
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was Kritiker sagten



